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Etwa mit elf Jahren begann ich mit der Fotografie.
Zunächst mit einer selbstgebastelten «Loch-Kamera» mit verschiebbarer Rückseite, in der ein Blatt
Fotopapier steckte. Als Verschluss diente ein Finger.
Später bekam ich einen » richtigen « Fotoapparat geschenkt. Eine »Pouva Start«.
Im Ferienlager in Schöndorf an der tschechischen Grenze machte ich meine erste Bilderserie im Format
'4x4'.
Da ich das Entwickeln der Bilder von Anfang an selbst tat, machte dieses Hobby immer mehr Spaß.
Bald baute ich ein »Kopiergerät «. Das war eine Sperrholzkiste mit einer Glühlampe innen und
oben eine Glasscheibe.
Auf diese Scheibe wurde dann (bei Dunkelkammerbeleuchtung) der Film und darüber das Fotopapier
gelegt. Das Licht wurde kurz ein und wieder ausgeschaltet und somit war das Fotopapier
belichtet und konnte in die Entwicklerlösung gelegt werden.
Mein Bruder Olaf 'fotomolierte' nun kräftig mit und die Anzahl der entwickelten Bilder stieg.
Der nächste Apparat war ein «Certo» mit Rollfilm und 6x6-Bildern und dann eine
«Beirette SL» - mit Filmpatronen.
Irgendwann bekamen wir ein Vergrößerungsgerät «Axomat Mini» und war nun auch in der Lage, die
Bilder in nahezu jeder Größe zu entwickeln. Es blieb aber zunächst bei Schwarz-Weiß-Fotos.
Später kaufte ich mir selbst eine «Exa 1a» und von da an machten wir hauptsächlich farbige
Bilder und Dias.
Das Entwickeln von Bildern wurde dann allerdings teurer und umständlicher, weil die
Entwickler-Chemikalien nur einen Tag lang funktionstüchtig blieben. Mein Bruder Olaf experimentierte
noch einige Zeit damit, aber ich ließ es ganz bleiben. Entwickeln lassen wurde irgendwann preiswerter,
als es selbst zu tun.
Inzwischen hatten wir auch einen Dia-Bildwerfer gekauft oder bekommen.
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